Mensa Große Pause – Status Quo: Das haben wir bisher erreicht

Nachdem die Notversorgung der Studierenden am Campus Expo Plaza zu Beginn Oktober vom Foodtruck zur Gulaschkanone umgestellt wurde, haben wir eine Umfrage unter den Studierenden in Umlauf gebracht, um direktes, ehrliches Feedback der Betroffenen zu erhalten. Die Ergebnisse der ersten zwei Wochen haben wir mit dem Dekan und dem Studentenwerk Hannover geteilt. Heute meldete sich Geschäftsführer Eberhard Hoffmann daraufhin zurück, um uns die Lage zu erläutern und die Vorschläge der Studierenden aufzunehmen. Eine kurze Zusammenfassung der Stellungnahme:

Das Café in Expo Plaza 12 könne aus platztechnischen Gründen leider kein größeres Angebot als bisher bereitstellen. Die Lagerflächen und der Arbeitsraum sowie die nicht vorhandenen Kühlmöglichkeiten liesen dies nicht zu. Alle Speisen würden im Café Seeblick zubereitet und in Expo Plaza 12 gebracht. Nichtsdestotrotz können die Mengen des Angebotes aufgestockt werden. Somit sollten die Studierenden nicht mehr so schnell vor leeren Regalen stehen. Eine Ausweitung und damit eine Anpassung der Öffnungszeiten an die des Café Seeblick seien aus personellen Gründen leider ebenfalls nicht möglich. Jedoch konnten wir eine Erweiterung der Öffnungszeiten von 07:30 Uhr bis 14:30 Uhr erzielen. Über diesen Zeitraum hinaus könnten das Café Seeblick sowie die Automaten in den Räumlichkeiten der Hochschule genutzt werden.

Die Eintopf-Ausgabe wird mit Eintöpfen, die morgens in der Hauptmensa produziert werden, beliefert. Dies führe dazu, dass einige Gerichte nicht angeboten werden können, da sie nicht über mehrere Stunden warmgehalten werden können, ohne dass die Qualität leide. Das Mensa-Team sorge in den Speiseplänen für Abwechslung und berücksichtige auch vegane Alternativen. Den aktuellen Speiseplan zur Eintopf-Ausgabe am Campus Expo Plaza gibt es immer schon freitags für die kommende Woche hier.
Weitere Angebote wie eine Salatbar o.ä. seien aufgrund der Lebensmittelhygiene-Verordnung in den Werkstatt-Räumlichkeiten leider nicht realisierbar. Stattdessen würden demnächst auch Menübrötchen zum Eintopf angeboten.

Trotz der misslichen Lage zahlten und zahlen die Studierenden seit dem Sommersemester, in dem die Mensa kurzfristig geschlossen wurde, denselben Semesterbeitrag in Höhe von 95 Euro an das Studentenwerk wie die Studierenden an anderen Standorten. Das Studentenwerk hoffte auf eine schnelle Sanierung und Wiederöffnung der Mensa Große Pause, was jedoch anders kam. Seither schreibe das Studentenwerk Verluste, denn die Sanierung sowie die Notmaßnahmen am Campus kosten Ressourcen, Personaleinsatz und Geld. Dennoch sei das Studentenwerk laut Geschäftsführer Eberhard Hoffmann gewillt, den Studierenden einen Teil des Semesterbeitrages zurückzuerstatten. Da dies verwaltungs-, bank- und buchungstechnisch nicht möglich sei, würde die allgemeine Mensapreiseerhöhung zu Beginn des Jahres 2019 ganzjährig für die Studierenden des Standortes Expo Plaza ausgesetzt.

Die aktuelle Verpflegungssituation auf der Expo Plaza ist und bleibt eine Notversorgung der Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden. Jedoch sind das Studentenwerk und das Hochschulpräsidium weiterhin bemüht, das Bestmögliche für alle Beteiligten herauszuholen und die  Situation schnellstmöglich wieder in den Normalzustand zu bringen.

 

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